Multigate wird Nachhaltig

16. Oktober 2008

Nach eigenen Angaben und als Pionier in der europäischen Werbeartikelbranche, hat Multigate, A-Wien, einen Nachhaltigkeitsbericht erstellt. Die Geschäftsführer Gregor und Werner Keltscha über Motive, Realisierung des Projekts und Zukunftspotenzial. „Nachhaltigkeit war für uns schon ein Thema, als wir den Begriff noch nicht benutzt haben. Die Idee, selber einen Nachhaltigkeitsbericht abzulegen, wurde im Januar 2006 konkret“, berichtet Gregor Keltscha. „Die Diskussion innerhalb der EU erschien uns intelligent, und wir wollten ein Zeichen setzen.“ Damit ist Multigate Werbeartikel nach eigenen Angaben nicht nur das erste österreichische Handelsunternehmen, sondern auch Pionier der gesamten europäischen Werbeartikelbranche. „Einige haben das als reine Werbemaßnahme abgetan“, so Keltscha. „Genau das wollten wir nicht – wir wollten ein System schaffen, das tragfähig ist.“ So begann man Grundwerte auszuarbeiten und überlegten, wie sie diese nach innen und außen hin durchsetzen könnten. Daneben holten sie Rat von außen ein: So hatte ein Multigate-Kunde, der österreichische Hersteller von Sicherheitssystemen EVVA, bereits einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. „EVVA hat uns dann das Material und die Infos zukommen lassen, die sehr hilfreich waren und einen sehr ganzheitlichen Ansatz erkennen ließen.“ Geprüfter Standard Vor allem jedoch nahmen die Brüder Keltscha professionelle Hilfe in Anspruch, die gleichzeitig die Glaubwürdigkeit ihres Berichtes unterfütterte: Sie konsultierten das Österreichische Institut für Nachhaltigkeit (ÖIN), das als Außeninstitut der Universität für Bodenkultur in Wien Unternehmen bei der Realisation nachhaltiger Konzepte wissenschaftlichen Rat bietet. Gemeinsam mit Multigate entwickelte das Institut, namentlich Projektleiter Alfred Strigl, Vorgehensmodelle und Leitsätze, die auf einer werteorientierten Unternehmenskultur basieren. Strigl war es auch, der die Umsetzung dieser Leitsätze überwachte und bestätigte.